Appenzeller Literatur seit 1900. Zwischen weiter Welt und engem Eigenem

Das Amt für Kultur Appenzell Ausserrhoden und die Ausserrhodische Kulturstiftung haben 2016 gemeinsam das Webportal Literaturland eröffnet – als Ort für bestehende und entstehende Appenzeller Literatur, für literarische Überraschungen, den Austausch, das Lesen und Schreiben.

Ein Teil des Portals gehört der Appenzeller Anthologie, einer Blütenlese literarischen Schaffens in und zu beiden Appenzell seit 1900. Gegen 200 Autorinnen und Autoren sind in einem gedruckten Buch und im Web versammelt, mit Texten in Schriftdeutsch und Dialekt, selbstbewusst und selbstkritisch den beiden Kantonen gegenüber: Stimmen vom Rand der Schweiz, zwischen weiter Welt und engem Eigenem. In der Rubrik Literaturland lockt wird jeden Monat ein ausgewählter Online-Text der Anthologie vorgestellt.

Website Literaturland >
Appenzeller Anthologie >

Abbildung: Literaturland lockt im November 2019 mit Bild und Wort von Werner Lutz. 1930 im ausserrhodischen Wolfhalden in eine Kleinbauern- und Seidenweberfamilie geboren, wurde er Grafiker, Zeichner, Maler und Lyriker. Er starb 2016 in Basel, der Stadt am Rhein, von wo aus er gewirkt hatte. > Werner Lutz: Farbengetuschel. Frühe Gedichte. Waldgut Verlag Frauenfeld 2004. Und: Werner Lutz: November. Mischtechnik auf Papier 75 x 75 cm, 1991 (Auswahl: Barbey Herisau 2019).

Aus der Schatztruhe. Januar 2018 >