Appenzeller Literatur seit 1900. Zwischen weiter Welt und engem Eigenem

Das Amt für Kultur Appenzell Ausserrhoden und die Ausserrhodische Kulturstiftung haben 2016 gemeinsam das Webportal Literaturland eröffnet – als Ort für bestehende und entstehende Appenzeller Literatur, für literarische Überraschungen, den Austausch, das Lesen und Schreiben.

Ein Teil des Portals gehört der Appenzeller Anthologie, einer Blütenlese literarischen Schaffens in und zu beiden Appenzell seit 1900. Gegen 200 Autorinnen und Autoren sind in einem gedruckten Buch und im Web versammelt, mit Texten in Schriftdeutsch und Dialekt, selbstbewusst und selbstkritisch den beiden Kantonen gegenüber: Stimmen vom Rand der Schweiz, zwischen weiter Welt und engem Eigenem. In der Rubrik Literaturland lockt wird jeden Monat ein ausgewählter Online-Text der Anthologie vorgestellt.

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Abbildung: Literaturland lockt im März 2019 mit einem Text von Matto Kämpf: «Wie es mir im Appenzell erging». Genauer genommen, lässt er hier seinen unglaublichen Urgrossvater erzählen – einfach sagenhaft! Da purzeln Zeiten, Anspielungen und Klischees so durcheinander, dass es eine Lese-Lust ist. Matto Kämpf: Kanton Afrika. Eine Erbauungsschrift. Der gesunde Menschenversand 2014. Illustration/Collage: Barbey Herisau 2019. >

Aus der Schatztruhe. Januar 2018 >