Appenzeller Literatur seit 1900. Zwischen weiter Welt und engem Eigenem

Das Amt für Kultur Appenzell Ausserrhoden und die Ausserrhodische Kulturstiftung haben 2016 gemeinsam das Webportal Literaturland eröffnet – als Ort für bestehende und entstehende Appenzeller Literatur, für literarische Überraschungen, den Austausch, das Lesen und Schreiben.

Ein Teil des Portals gehört der Appenzeller Anthologie, einer Blütenlese literarischen Schaffens in und zu beiden Appenzell seit 1900. Gegen 200 Autorinnen und Autoren sind in einem gedruckten Buch und im Web versammelt, mit Texten in Schriftdeutsch und Dialekt, selbstbewusst und selbstkritisch den beiden Kantonen gegenüber: Stimmen vom Rand der Schweiz, zwischen weiter Welt und engem Eigenem. In der Rubrik Literaturland lockt wird jeden Monat ein ausgewählter Online-Text der Anthologie vorgestellt.

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Abbildung: Literaturland lockt im November 2018 auf den Gäbris im Appenzellerland, den im Spätherbst auch der erfolgreiche Schweizer Dichter Heinrich Federer (1866–1928) erwandert hatte. Im Gasthaus sitzend freut er sich 1923 über die «Appenzeller Charakterköpfe» und die «Prachtburschen» aus der Trogner Kantonsschule. – Illustration: Gäbris und das Alpsteingebirge mit Nebelmeer. Ansichtskarte. Basel, G. Metz 1929 (Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden). Fotoporträt Federer: linsmayer.ch. Bildcollage: Barbey Herisau 2018 >

Aus der Schatztruhe. Januar 2018 >