Appenzeller Literatur seit 1900. Zwischen weiter Welt und engem Eigenem

Das Amt für Kultur Appenzell Ausserrhoden und die Ausserrhodische Kulturstiftung haben 2016 gemeinsam das Webportal Literaturland eröffnet – als Ort für bestehende und entstehende Appenzeller Literatur, für literarische Überraschungen, den Austausch, das Lesen und Schreiben.

Ein Teil des Portals gehört der Appenzeller Anthologie, einer Blütenlese literarischen Schaffens in und zu beiden Appenzell seit 1900. Gegen 200 Autorinnen und Autoren sind in einem gedruckten Buch und im Web versammelt, mit Texten in Schriftdeutsch und Dialekt, selbstbewusst und selbstkritisch den beiden Kantonen gegenüber: Stimmen vom Rand der Schweiz, zwischen weiter Welt und engem Eigenem. In der Rubrik Literaturland lockt wird jeden Monat ein ausgewählter Online-Text der Anthologie vorgestellt.

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Abbildung: Literaturland lockt Sie im Januar 2020 zum letzten Mal als Lesende in das Land am Alpstein, in dem seit jeher Zwerge und Riesen hausen und – so erzählt Cécile Lauber – das Wüetihö sein Unwesen treibt. Wer seinen Namen flüstert, dessen Augen werden dunkel vor Furcht! Die Redaktion dieses Literaturtipps kann also nur noch eines wünschen: Guten Rutsch ins Jahr 2020! > Cécile Lauber: Land deiner Mutter. Band 2, Teil 1. Zürich: Atlantis Verlag 1950. Bild: Gisa Frank: Grenzwanderungen, Performance Serie 2012/2013. Auswahl: Barbey Herisau 2019.

Aus der Schatztruhe. Januar 2018 >